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Rechtliche Informationen

DERUEN

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 27. Juli 2026

1. Anbieterin und Geltungsbereich

  1. Anbieterin und Vertragspartnerin ist:

    Elisabeth Reichert, Einzelunternehmerin
    handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Reiches Deutsch“
    Kulenkampffallee 198
    28213 Bremen
    Deutschland
    E-Mail: kontakt@reichesdeutsch.de

  2. Diese AGB gelten für Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern über die Website reichesdeutsch.de, die Web-App app.reichesdeutsch.de, die mobilen Apps „Reiches Deutsch“ sowie über hiermit verbundene Bestellseiten. Sie erfassen insbesondere:

    • kostenlose Nutzerkonten und kostenlose Lerninhalte,
    • entgeltliche monatliche oder jährliche App-Abonnements sowie
    • individuell vereinbarten Online-Unterricht und persönliche Lernbegleitung.
  3. Verbraucherin oder Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

  4. Verträge mit Unternehmen, Schulen oder sonstigen Organisationen werden nur aufgrund eines gesonderten Angebots geschlossen. Diese AGB gelten dafür nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

  5. Preis, Leistungsumfang, Laufzeit und Zugangsbedingungen des konkreten Vertrags ergeben sich ergänzend aus der unmittelbar vor der Bestellung angezeigten Leistungsbeschreibung und Bestellübersicht. Tatsächlich individuell ausgehandelte Vereinbarungen bleiben vorrangig. Zwingende gesetzliche Vorschriften werden nicht eingeschränkt.

  6. Angebote, die dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) unterliegen, werden nur mit den erforderlichen Zulassungen oder Registrierungen und den dafür notwendigen besonderen Vertragsinformationen angeboten. Die zwingenden Bestimmungen des FernUSG und die angebotsspezifischen Vertragsunterlagen gehen im Konfliktfall diesen AGB vor.

2. Vertragssprachen und Bereitstellung der Vertragsbedingungen

  1. Der Vertragsschluss ist in deutscher, russischer und englischer Sprache möglich, soweit die betreffende Sprache im jeweiligen Bestellprozess angeboten wird. Vertragsbestandteil wird die AGB-Fassung, die im gewählten Bestellprozess bereitgestellt und von der Kundin oder dem Kunden angenommen wird.

  2. Vor Abgabe der Bestellung können diese AGB abgerufen und in wiedergabefähiger Form gespeichert werden. Die Anbieterin übermittelt die Vertragsbestätigung einschließlich der für den Vertrag maßgeblichen Bedingungen und Pflichtinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail.

  3. Eingabefehler können vor Abgabe einer Online-Bestellung mit den im Bestellprozess bereitgestellten Korrekturmöglichkeiten berichtigt werden.

  4. Die Anbieterin speichert den Vertragstext unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Wesentliche Abonnementdaten können im Nutzerkonto eingesehen werden. Der vollständige Vertragstext ist dort nicht notwendigerweise dauerhaft abrufbar; die Kundin oder der Kunde sollte deshalb die per E-Mail übermittelten Vertragsunterlagen speichern.

3. Nutzerkonto und Minderjährige

  1. Für die Nutzung der App und bestimmter digitaler Leistungen ist ein persönliches Nutzerkonto erforderlich. Die bei der Registrierung abgefragten Angaben müssen vollständig und richtig sein. Änderungen, insbesondere der E-Mail-Adresse, sind zeitnah im Konto zu aktualisieren oder der Anbieterin mitzuteilen.

  2. Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Besteht der Verdacht einer unbefugten Nutzung, ist die Anbieterin unverzüglich zu informieren.

  3. Ein Nutzerkonto ist persönlich. Eine gemeinsame Nutzung durch mehrere Personen ist nur zulässig, wenn der konkrete Tarif dies ausdrücklich vorsieht.

  4. Entgeltliche Verträge können nur von volljährigen, unbeschränkt geschäftsfähigen Personen oder durch die gesetzlichen Vertreterinnen oder Vertreter einer minderjährigen Person abgeschlossen werden. Minderjährige dürfen die Dienste nur mit der erforderlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung nutzen.

4. Vertragsschluss

  1. Die Darstellung von Leistungen auf der Website oder in der App ist noch kein verbindliches Vertragsangebot, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet ist.

  2. Ein kostenloser Nutzungsvertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Registrierung bestätigt oder das Nutzerkonto freischaltet.

  3. Bei einem App-Abonnement gibt die Kundin oder der Kunde durch Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Schaltfläche ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab. Die Anbieterin nimmt dieses Angebot durch eine ausdrückliche Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger an. Die vollständige Bestätigung mit Vertragsinhalt, maßgeblichen AGB und Pflichtinformationen wird spätestens unmittelbar vor Freischaltung der entgeltlichen Leistung übermittelt. Eine Zahlungsautorisierung oder bloße technische Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme, sofern darin nicht ausdrücklich etwas anderes erklärt und die vollständige Vertragsbestätigung beigefügt wird.

  4. Stripe oder ein anderer im Bestellprozess genannter Zahlungsdienstleister wickelt die Zahlung technisch ab, wird dadurch aber nicht Vertragspartner für die Lernleistung.

  5. Eine Anfrage zu persönlicher Lernbegleitung oder Online-Unterricht ist unverbindlich. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die Kundin oder der Kunde ein individuelles Angebot mit Leistungsumfang, Preis, Terminen oder Laufzeit und den anwendbaren Vertragsunterlagen annimmt. Eine Zahlung gilt nur dann als Annahme, wenn dies im vorher übermittelten Angebot eindeutig angegeben wurde.

  6. Entgeltliche App-Abonnements werden derzeit über den verlinkten Web-Checkout abgeschlossen. Der bloße Download der mobilen App aus einem App-Store macht den App-Store-Betreiber nicht zum Vertragspartner für ein separat erworbenes Abonnement. Sollte künftig ein Kauf unmittelbar in einem App-Store angeboten werden, werden Vertragspartner, Preis und ergänzend geltende Store-Bedingungen vor der Bestellung klar ausgewiesen.

5. Leistungsumfang

  1. Inhalt und Umfang der geschuldeten Leistung ergeben sich aus der bei Vertragsschluss angezeigten Leistungsbeschreibung. Je nach Angebot können insbesondere Videos, Audiodateien, Texte, PDFs, Übungen, Quizfragen, Lernfortschrittsfunktionen, Live-Unterricht und persönliche Rückmeldungen enthalten sein.

  2. Die Lernangebote unterstützen den Spracherwerb und die Prüfungsvorbereitung. Ein bestimmter Lern-, Prüfungs-, Berufs- oder sonstiger persönlicher Erfolg ist nicht geschuldet, weil dieser wesentlich von der individuellen Mitarbeit und weiteren Umständen abhängt.

  3. Die Anbieterin stellt digitale Leistungen über die jeweils beschriebenen Web-, App- oder Drittanbieter-Zugänge bereit. Die vor Vertragsschluss mitgeteilten Anforderungen an Geräte, Betriebssysteme, Browser, Internetverbindung, Kompatibilität und Interoperabilität sind zu beachten.

  4. Bei persönlichem Unterricht werden Termine, Umfang, Dauer, Kommunikationsweg und gegebenenfalls enthaltene Materialien im individuellen Angebot festgelegt.

6. Preise, Zahlung und Tarifwechsel

  1. Es gilt der unmittelbar vor Abgabe der Bestellung angezeigte Gesamtpreis. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern werden Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile ausgewiesen, soweit Umsatzsteuer anfällt.

  2. Bei Abonnements werden der Gesamtpreis pro Abrechnungszeitraum, der Abrechnungszeitraum, eine etwaige Mindestlaufzeit sowie die Bedingungen der Verlängerung und Kündigung vor der Bestellung angezeigt.

  3. Die verfügbaren Zahlungsmittel und der Zeitpunkt der Belastung werden im Bestellprozess angezeigt. Die Zahlungsabwicklung kann über Stripe erfolgen. Es gelten ergänzend die Bedingungen des gewählten Zahlungsdienstes, soweit diese das Verhältnis zwischen der Kundin oder dem Kunden und dem Zahlungsdienst betreffen.

  4. Gutscheine, Rabatte und Aktionspreise gelten nur unter den jeweils angegebenen Voraussetzungen und für den angegebenen Zeitraum.

  5. Ein Wechsel zwischen Abonnementtarifen erfolgt nur nach ausdrücklicher Bestätigung. Vor der Bestätigung werden der neue Tarif, der Zeitpunkt der Umstellung sowie unmittelbar anfallende Belastungen oder Gutschriften angezeigt. Eine Preisänderung für einen bereits geschlossenen Vertrag erfolgt nicht allein durch eine Änderung der öffentlich angezeigten Preise.

7. Abonnements, Probezeiträume und Kündigung

  1. Der konkrete Tarif, der Preis, der Abrechnungszeitraum und eine etwaige Mindestlaufzeit ergeben sich aus der Bestellübersicht.

  2. Ein monatlich abgerechnetes Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit. Es kann jederzeit zum Ende des laufenden monatlichen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

  3. Ein jährlich abgerechnetes Abonnement hat eine anfängliche Laufzeit von zwölf Monaten, sofern in der Bestellübersicht keine kürzere Laufzeit angegeben ist. Es kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende der anfänglichen Laufzeit gekündigt werden.

  4. Wird ein Jahresabonnement nicht zum Ende der anfänglichen Laufzeit gekündigt, verlängert es sich ausschließlich auf unbestimmte Zeit. Danach kann es jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Wurde für einen Zeitraum nach dem wirksamen Vertragsende bereits im Voraus gezahlt, erstattet die Anbieterin den auf diesen Zeitraum entfallenden Betrag anteilig.

  5. Wird ein kostenloser oder vergünstigter Probezeitraum angeboten, werden dessen Dauer, der Beginn der Zahlungspflicht und der anschließend geltende Preis vor der Bestellung angezeigt. Sofern dort eine automatische Fortsetzung vereinbart wird, geht der Probezeitraum nach seinem Ablauf in das ausgewählte kostenpflichtige Abonnement über, wenn nicht vorher gekündigt wurde. Die gesetzliche Widerrufsfrist beginnt bereits mit Abschluss des Vertrags über den Probezeitraum; durch die spätere erste Belastung beginnt sie nicht erneut.

  6. Die Kündigung kann insbesondere über die ständig und unmittelbar zugängliche Kündigungsfunktion unter reichesdeutsch.de/kuendigung/, über die Abonnementverwaltung in der Web-App oder in Textform per E-Mail an kontakt@reichesdeutsch.de erklärt werden. Die Anbieterin bestätigt unmittelbar elektronisch in Textform den Inhalt der Erklärung, Datum und Uhrzeit ihres Zugangs sowie den vorgesehenen Beendigungszeitpunkt. Gesetzlich zulässige andere Kündigungswege bleiben unberührt.

  7. Nach einer ordentlichen Kündigung bleibt der vertragsgemäße Zugang grundsätzlich bis zum wirksamen Vertragsende bestehen. Danach endet der Zugriff auf kostenpflichtige Inhalte; gesetzliche Rechte an bereits dauerhaft überlassenen Inhalten bleiben unberührt.

  8. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

  9. Geht während eines laufenden Abonnements ein eindeutiger Wunsch nach Vertragsbeendigung oder Kontolöschung ein, behandelt die Anbieterin ihn im Zweifel zugleich als Kündigung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, sofern nicht erkennbar nur ein datenschutzrechtliches Auskunfts- oder Löschungsbegehren ohne Vertragsbeendigung gemeint ist. Vor einer irreversiblen Kontolöschung informiert die Anbieterin über die Auswirkungen auf den Zugang und stimmt deren Zeitpunkt so ab, dass nicht trotz fehlenden Zugangs weiter abgerechnet wird. Gesetzliche Datenschutzrechte und Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

8. Online-Unterricht und persönliche Lernbegleitung

  1. Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine Terminverlegung soll so früh wie möglich in Textform abgestimmt werden.

  2. Sagt die Kundin oder der Kunde einen Termin ab oder nimmt ihn nicht wahr, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Die Anbieterin kann die vereinbarte Vergütung nur verlangen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind; ersparte Aufwendungen sowie ein anderweitiger Erwerb oder ein böswillig unterlassener anderweitiger Erwerb werden angerechnet. Die gesetzlichen Darlegungs- und Beweislasten bleiben unverändert.

  3. Muss die Anbieterin einen Termin absagen, wird nach Wahl der Kundin oder des Kunden ein Ersatztermin angeboten oder die auf den ausgefallenen Termin entfallende Vergütung erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

  4. Fristen für die Nutzung von Stundenpaketen gelten nur, wenn sie vor Vertragsschluss im individuellen Angebot klar angegeben wurden. Gesetzliche Rechte bei einer von der Anbieterin zu vertretenden Verhinderung bleiben unberührt.

  5. Zwingende gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere die Rechte nach §§ 627 und 628 BGB, soweit deren Voraussetzungen im Einzelfall erfüllt sind, bleiben unberührt.

9. Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher

  1. Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Anbieterin stellt vor Vertragsschluss eine gesonderte, auf die jeweilige Leistungsart abgestimmte Widerrufsbelehrung sowie das gesetzliche Muster-Widerrufsformular bereit. Diese AGB ersetzen die Widerrufsbelehrung nicht.

  2. Das Widerrufsrecht kann durch jede eindeutige Erklärung ausgeübt werden, insbesondere per E-Mail an kontakt@reichesdeutsch.de. Zusätzlich steht während der Widerrufsfrist die elektronische Widerrufsfunktion unter reichesdeutsch.de/widerruf/ zur Verfügung. Die Nutzung dieser Funktion ist für die Ausübung des Widerrufsrechts nicht verpflichtend.

  3. Ein App-Abonnement mit fortlaufend bereitgestellten und an die Nutzung angepassten Lernfunktionen wird als digitale Dienstleistung behandelt. Soll eine Dienstleistung oder digitale Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen, holt die Anbieterin das gesetzlich erforderliche ausdrückliche Verlangen gesondert ein. Die bloße Freischaltung oder erstmalige Nutzung lässt das Widerrufsrecht bei einer fortlaufenden Dienstleistung nicht erlöschen. Die gesetzlichen Folgen eines späteren Widerrufs, insbesondere ein gegebenenfalls zu zahlender anteiliger Wertersatz, werden in der Widerrufsbelehrung erläutert.

  4. Bei nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellten digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig nur, wenn sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Erforderliche Zustimmungen und Bestätigungen werden gesondert und nicht allein über die Zustimmung zu diesen AGB eingeholt.

  5. Zwingende, für die Kundin oder den Kunden günstigere Rechte nach dem FernUSG oder anderen Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.

10. Gesetzliche Rechte bei digitalen Produkten und Updates

  1. Für digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Rechte bei nicht erfolgter oder nicht vertragsgemäßer Bereitstellung. Diese Rechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

  2. Die Anbieterin stellt die gesetzlich geschuldeten Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit und informiert über deren Verfügbarkeit, soweit dies für die Vertragsmäßigkeit erforderlich ist.

  3. Eine Abweichung von den objektiven Anforderungen an ein digitales Produkt wird nur Vertragsbestandteil, wenn die Kundin oder der Kunde vor Vertragsschluss eigens darüber informiert wurde und der Abweichung ausdrücklich und gesondert zugestimmt hat.

11. Änderungen digitaler Leistungen und Verfügbarkeit

  1. Bei dauerhaft bereitgestellten digitalen Leistungen darf die Anbieterin über die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen hinaus Änderungen nur aus einem triftigen Grund und ohne zusätzliche Kosten vornehmen. Triftige Gründe können insbesondere sein:

    • die Anpassung an zwingende gesetzliche oder behördliche Anforderungen,
    • die Schließung von Sicherheitslücken oder die Abwehr von Missbrauch,
    • die Anpassung an neue technische Umgebungen, Betriebssysteme, Browser oder Schnittstellen sowie
    • eine konkret erforderliche technische Anpassung oder didaktische Weiterentwicklung, etwa zur Fehlerkorrektur oder Verbesserung der Lernreihenfolge, sofern vereinbarte Funktionen, Umfang und Lernziel nicht vermindert werden.
  2. Über Änderungen wird klar und verständlich informiert. Beeinträchtigt eine Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informiert die Anbieterin angemessen im Voraus auf einem dauerhaften Datenträger über Merkmale und Zeitpunkt der Änderung sowie über die daraus folgenden gesetzlichen Rechte. Dazu gehört insbesondere das Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen ab Zugang der Information oder ab Änderung, je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt, unentgeltlich zu beenden. Dieses Recht besteht nicht, wenn die Anbieterin ohne zusätzliche Kosten den Zugang zu einer vertragsgemäßen unveränderten Version ermöglicht und diese nutzbar bleibt.

  3. Änderungen nach diesem Abschnitt ändern weder den vereinbarten Preis noch die Vertragslaufzeit oder diese AGB.

  4. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und nutzungsarme Zeiten werden bevorzugt. Vorübergehende Störungen können dennoch auftreten. Die gesetzlichen Ansprüche bei einer nicht vertragsgemäßen Verfügbarkeit bleiben unberührt.

12. Nutzungsrechte und Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer

  1. Für die Vertragsdauer erhält die Kundin oder der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Inhalte für eigene private Lernzwecke im vertraglich vorgesehenen Umfang zu nutzen. Bei ausdrücklich zum Download angebotenen Materialien umfasst dies die dauerhafte private Nutzung der heruntergeladenen Kopie.

  2. Ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin ist es insbesondere nicht gestattet, Inhalte über die nach Absatz 1 erlaubte Nutzung hinaus zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, weiterzuverkaufen, an Dritte weiterzugeben oder Zugangssperren zu umgehen. Technisch notwendige Kopien und eine angemessene private Sicherungskopie für die erlaubte Nutzung heruntergeladener Dateien sind zulässig. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.

  3. Die Dienste dürfen nicht missbräuchlich genutzt werden. Unzulässig sind insbesondere rechtswidrige Inhalte, Angriffe auf die technische Infrastruktur, automatisiertes Auslesen ohne Erlaubnis sowie die Nutzung fremder Konten.

  4. Bei einem erheblichen Verstoß darf die Anbieterin nach vorherigem Hinweis angemessene und verhältnismäßige Schutzmaßnahmen treffen. Bei akuter Gefahr oder einem besonders schweren Verstoß kann eine vorläufige Sperre ohne vorherigen Hinweis erforderlich sein. Die Anbieterin informiert über Grund und Umfang, sobald dies möglich und rechtlich zulässig ist. Vertragliche und gesetzliche Rechte beider Seiten bleiben unberührt.

  5. An eigenen Inhalten, die eine Kundin oder ein Kunde im Rahmen von Aufgaben oder persönlicher Betreuung übermittelt, verbleiben die jeweiligen Rechte. Die Anbieterin erhält nur die für Durchführung und Rückmeldung erforderlichen, zeitlich auf diesen Zweck beschränkten Nutzungsrechte.

13. Haftung

  1. Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, nach dem Produkthaftungsgesetz, nach zwingenden datenschutzrechtlichen Haftungsnormen sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin oder der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

  3. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Zwingende Ansprüche, insbesondere gesetzliche Rechte wegen Mängeln digitaler Produkte und Rechte nach dem FernUSG, bleiben unberührt.

  4. Die vorstehenden Haftungsregeln gelten entsprechend für gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter sowie Erfüllungsgehilfinnen und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

14. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere beim Betrieb von Website und App, bei Zahlungen über Stripe, bei einer etwaigen Nutzung von Telegram sowie im Rahmen persönlicher Betreuung, enthält die Datenschutzerklärung. Die Datenschutzerklärung ist keine Einwilligung und kein Bestandteil dieser AGB.

15. Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Hat die Verbraucherin oder der Verbraucher ihren oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt, sofern sie ohne die Rechtswahl anwendbar wären.

  2. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ein ausschließlicher Gerichtsstand wird nicht vereinbart.

17. Änderungen dieser AGB und Schlussbestimmungen

  1. Für einen Vertrag gilt die bei seinem Abschluss einbezogene Fassung dieser AGB. Neue Fassungen gelten nicht allein durch ihre Veröffentlichung für bereits bestehende Verträge.

  2. Änderungen eines bestehenden Vertrags oder dieser AGB bedürfen einer Vereinbarung. Änderungen digitaler Leistungen nach § 11 dieser AGB ändern weder den Preis oder die Laufzeit noch diese AGB.

  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben der Vertrag und die übrigen Bestimmungen im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

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© 2026 Reiches Deutsch · Elisabeth Reichert

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